PTX Whitepaper

MARKTEINFÜHRUNG DES PROTECTHOR-TOKEN ERSTELLT AUF ETHEREUM

ProtecTHOR (PTX) ist der Name eines neuen Utility-Tokens, der von einem Team von Programmierern, Entwicklern und Vertretern der Realwirtschaft erstellt wurde.

INHALTSVERZEICHNIS
  • Motivation und Nutzen
  • Technische Hintergründe und Einführung in die Blockchain
  • ProtecTHOR als ERC 20 Token
  • Das ProtecTHOR Netzwerk
  • Geplante Investment Verteilung
  • Bestehende und geplante Produkte in der Übersicht
  • FAQ Produkte ProtecTHOR-Token
  • Möglichkeiten der Token-Verteilung
  • Die Vision Montenegro
  • ProtecTHOR TECHNICAL SPECIFICATIONS
  • Roadmap
  • FAQ’s Blockchain
  • Risikohinweise
Motivation und Nutzen

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gab es immer wieder Quantensprünge bei Kommunikationsmedien und kommerziellen Transaktionsformen:
Vom Telegraphen über Telefon, Fax, Radio und TV bis hin zum Internet.
Mit jedem neuen Kommunikationsmedium wurden auch das Marketing und der Austausch von Waren und Dienstleistungen verändert, wobei die Kommunikation zu einer Waren oder Dienstleistungstransaktion von der Abwicklung der Finanztransaktion getrennt blieb.
Heute erleben wir den nächsten Quantensprung basierend auf zwei neuen Technologien:
Die Verbindung von ökonomischen Wert mit der Kommunikation in der virtuellen Welt, die sich an sozialen und kommerziellen Bedürfnissen in der realen Welt orientiert.
Blockchain-Technologie trägt dazu bei, die Erfassung, Verwaltung und insbesondere individuelle Abrechnung von Werten dezentral und ohne Bevormundung für jeden Einzelnen zu ermöglichen. Dies schließt den Austausch von Werten ohne Abhängigkeit von einem Dritten ein.

Was ist eine Blockchain – und was ist so spannend an der Blockchain?

Einleitung

Eine Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, genannt „Blöcke“, welche mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash(Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten.
Der Begriff Blockchain wird allgemeiner für ein Konzept genutzt, mit dem ein Buchführungssystem dezentral geführt werden kann und dennoch ein Konsens über den richtigen Zustand der Buchführung erzielt wird, auch wenn viele Teilnehmer an der Buchführung beteiligt sind. Dieses Konzept wird als Distributed-Ledger-Technologie (dezentral geführte Kontobuchtechnologie) oder DLT bezeichnet. Worüber in dem Buchführungssystem Buch geführt wird, ist für den Begriff der Blockchain unerheblich. Entscheidend ist, dass spätere Transaktionen auf früheren Transaktionen aufbauen und diese als richtig bestätigen, indem sie die Kenntnis der früheren Transaktionen beweisen. Damit wird es unmöglich gemacht, Existenz oder Inhalt der früheren Transaktionen zu manipulieren oder zu tilgen, ohne gleichzeitig alle späteren Transaktionen ebenfalls zu zerstören, die bereits bestätigt wurden.
Andere Teilnehmer der dezentralen Buchführung, die noch Kenntnis der späteren Transaktionen haben, würden eine manipulierte Kopie der Blockchain ganz einfach daran erkennen, dass sie Inkonsistenzen in den Berechnungen aufweist.
Das Verfahren der kryptografischen Verkettung in einem dezentral geführten Buchführungssystem ist die technische Basis für Kryptowährungen, kann aber darüber hinaus in verteilten Systemen zur Verbesserung bzw. Vereinfachung der Transaktionssicherheit im Vergleich zu zentralen Systemen beitragen.
Die Funktionsweise ähnelt dem Journal der Buchführung. Es wird daher auch als „Internet der Werte“ (Internet of Value) bezeichnet. Eine Blockchain ermöglicht es, dass in einem dezentralen Netzwerk eine Einigkeit zwischen den Knoten erzielt werden kann.
Die älteste noch in Betrieb befindliche Blockchain ist die der Kryptowährung Bitcoin.
Das Konzept der Blockchain als verteiltes Datenbankmanagementsystem wurde erstmals 2008 von Satoshi Nakamoto im White Paper zu Bitcoin beschrieben. Im Jahr darauf veröffentlichte er die erste Implementierung der Bitcoin-Software und startete dadurch die erste öffentlich verteilte Blockchain.

Eigenschaften der Blockchain

Neue Blöcke werden über ein Konsensverfahren geschaffen und anschließend an die Blockchain angehängt. Das populärste Konsensverfahren ist hierbei die Proof-of-Work-Methode; es bestehen jedoch zahlreiche andere Formen, Konsens herzustellen (Proof of Stake, Proof of Capacity, Proof of Burn, Proof of Activity). Durch die aufeinander aufbauende Speicherung von Daten in einer Blockchain können diese nicht nachträglich geändert werden, ohne die Integrität des Gesamtsystems zu beschädigen. Hierdurch wird die Manipulation von Daten erheblich erschwert. Der dezentrale Konsensmechanismus ersetzt die Notwendigkeit einer vertrauenswürdigen dritten Instanz zur Integritätsbestätigung von Transaktionen.
Bei Bitcoin besteht eine Blockchain aus einer Reihe von Datenblöcken, in denen jeweils eine oder mehrere Transaktionen zusammengefasst und mit einer Prüfsumme versehen sind, d. h., sie werden jeweils paarweise zu einem Hash-Baum zusammengefasst. Die Wurzel des Baumes (auch Merkle-Root, bzw. Top-Hash genannt) wird dann im zugehörigen Header gespeichert. Der gesamte Header wird dann ebenfalls gehasht; dieser Wert wird im nachfolgenden Header abgespeichert. So wird sichergestellt, dass keine Transaktion verändert werden kann, ohne den zugehörigen Header und alle nachfolgenden Blöcke ebenfalls zu ändern.
Die Blockchain von Bitcoin ist die älteste Blockchain. Sie startete im Januar 2009, hatte Anfang Dezember 2017 eine Größe von ca. 144,5 GB und lag am 9. Dezember 2017 auf ca. 11.900 Knoten redundant und öffentlich zugriffsbereit vor.

Anwendungsbeispiel Auditing

Beim Auditing geht es darum, sicherheitskritische Operationen von Softwareprozessen aufzuzeichnen. Dies betrifft insbesondere den Zugriff auf und die Veränderung von vertraulichen oder kritischen Informationen. Das Auditing eignet sich hierbei deshalb für eine Blockchain, weil es relativ geringe Datenmengen produziert und gleichzeitig hohe Sicherheitsanforderungen aufweist.
Eine Blockchain kann hierbei das Audit-Log (auch als Audit-Trail bezeichnet) vor Veränderung schützen. Zudem sollten die einzelnen Einträge mit einer digitalen Signatur versehen werden, um die Echtheit zu gewährleisten. Ein dezentraler Konsensmechanismus, wie bei Bitcoin, wird nicht zwingend benötigt. Eine dezentrale Speicherung der Blockchain gewährleistet jedoch eine relativ sichere Verwahrung des Audit-Trails.
Da einerseits vertrauliche Informationen gespeichert werden und andererseits kein Element der Blockchain gelöscht werden kann, ohne diese ungültig zu machen, kommt zudem eine Verschlüsselung der einzelnen Einträge zum Einsatz. Anstatt die Einträge aus der Blockchain zu löschen, kann dann der kryptographische Schlüssel gelöscht werden, um die Daten dauerhaft unlesbar zu machen.
Da die Implementierung von Blockchains und einer passenden kryptographischen Infrastruktur derzeit (Stand Mai 2018) mangels einfach zu verwendender Implementierungen sehr aufwändig und teuer ist, empfiehlt sich der Einsatz nur für besonders schützenswerte Informationen.
Einsatzbeispiele sind das Auditing bei Systemen für medizinische Informationen (z. B. Elektronische Gesundheitsakte), Verträgen und Geldtransaktionen mit hohem finanziellen Wert, militärischen Geheimnissen, der Gesetzgebung und der elektronischen Stimmabgabe, dem Sicherheitsmanagement kritischer Anlagen oder Daten von Großunternehmen, welche unter den Sarbanes-Oxley Act oder ähnlichen Richtlinien fallen.

Wie stellt die Blockchain den Konsens sicher?

Мining ist ein Prozess der Aufzeichnung der Transaktionen mit Kryptocoins in der Blockchain, die allgemein einsehbare Datenbank mit allen Operationen von Kryptocoins. Die Knoten des Netzes verwenden die Blockchain, um die reellen Transaktionen von den Versuchen zu unterscheiden, ein und dieselben Mittel mehrfach zu transferieren. Das Hauptziel von Mining ist der Konsens zwischen den Knoten des Netzes, um Transaktionen zu bestätigen und zu legitimieren. Zusätzlich ist Mining eine Option um für die Lösung bestimmter kryptographischer mathematischer Aufgaben den geminten Coin und die Transaktionsgebühren als Belohnung zu erhalten. Dieser Prozess erfordert bis dato viele Ressourcen und ist sehr kompliziert, da die Anzahl der Blöcke, ständig steigt.

Technischer Hintergrund

Während dem Mining führt der Computer eine kryptographische Hashfunktion aus. Den sogenannten Block Header. Für jeden neuen Hash benutzt die Mining-Software eine andere zufällig generierte Zahl für den Block-Header. Diese Nummer wird Nonce genannt. Abhängig von der Nonce und allem anderem, das im Block enthalten ist, erstellt die Hashfunktion einen Hash z.B. wie diesen:
93ef6f358fbb998c60802496863052290d4c63735b7fe5bdaac821de96a53a9a
Dieser Hash ist eine ziemlich lange Nummer. (Es ist eine Hexadezimalzahl. Das heisst die Buchstaben A-F sind die Nummern 10-15). Um das Mining schwierig zu machen gibt es noch die Ziel-Schwierigkeit. Um einen gültigen Block zu erstellen muss der Miner einen Hash finden, der kleiner als die Ziel-Schwierigkeit ist. Sagen wir zum Beispiel die Ziel-Schwierigkeit beträgt:
1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Jede Nummer, die mit einer 0 beginnt, wäre somit kleiner als die Ziel-Schwierigkeit. z.B.:
0787a6fd6e0782f7f8058fbef45f5c17fe89086ad4e78a1520d06505acb4522f
Wenn wir nun die Ziel-Schwierigkeit auf
0100000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
reduzieren, brauchen wir nun zwei Nullen am Anfang, um kleiner als sie zu sein:
00db27957bd0ba06a5af9e6c81226d74312a7028cf9a08fa125e49f15cae4979

Weil die Ziel-Schwierigkeit eine so lange Zahl ist, benutzt man üblicherweise eine kleinere Nummer um die Ziel-Schwierigkeit anzugeben. Diese Nummer wird Mining-Schwierigkeit genannt. Die Mining-Schwierigkeit stellt dar, wie viel schwieriger es ist, den aktuellen Block gegenüber dem Ersten zu erstellen. Eine Schwierigkeit von 70000 bedeutet, dass der aktuelle Block 70.000 mal mehr Arbeit benötigt, als Satoshi Nakamoto benötigte, um den ersten Block zu erstellen.
Die Schwierigkeit wird alle 2016 Blöcke angepasst. Das Netzwerk versucht, die Schwierigkeit so anzupassen, dass es mit der Leistung des gesamten Netzwerks ungefähr 14 Tage dauert um 2016 Blöcke herzustellen. Deshalb steigt, wenn die Leistung des Netzwerks zunimmt, parallel der Schwierigkeitsgrad.
Die Welt des Minings befindet sich gerade im Übergang zur Anwendungsspezifisch integrierten Schaltung (Application Specific Integrated Circuit ASIC). Ein ASIC ist ein Chip mit einer elektronischen Schaltung, der nur für eine ganz bestimmte Arbeit hergestellt wird. Anders als FPGA's können ASIC's keine anderen Arbeiten ausführen. Ein ASIC, das für das Minen von Bitcoins gebaut wurde, kann und wird immer nur Bitcoins minen.
Der Stromverbrauch ist im Verhältnis zur Hashrate der wichtigste Faktor eines ASIC-Miners. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein ASIC-Gerät, das heute gekauft wird in zwei Jahren noch genügend energieeffizient ist und sein Ertrag die Stromkosten übertrifft. Der Ertrag jedoch wird auch von den Währungskursen bestimmt. Man kann aber in der Regel sagen: Je höher die Energieeffizienz, desto höher der Ertrag.

Die Ethereum Blockchain

Ethereum ist ein verteiltes System im Bereich der Finanztechnologie, welches das Anlegen, Verwalten und Ausführen von dezentralen Programmen bzw. Kontrakten (Smart Contracts) in einer eigenen Blockchain anbietet. Es stellt damit einen Gegenentwurf zur klassischen Client-Server-Architektur dar.
Ethereum verwendet die interne Kryptowährung Ether (abgekürzt mit ETH) als Zahlungsmittel für Transaktionsverarbeitungen, welche durch teilnehmende Computer abgewickelt werden.
Ether ist Stand Juli 2018 nach Bitcoin die Kryptowährung mit der zweitgrößten Marktkapitalisierung.

Technik

Ethereum basiert, wie auch Bitcoin, auf der Blockchain-Technologie. Im Unterschied zu Bitcoin ist Ethereum jedoch keine reine Kryptowährung, sondern auch eine Plattform für sogenannte Dapps (DistributedApps), die aus Smart Contracts bestehen. Für Smart Contracts gibt es eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem E-Voting-Systeme, virtuelle Organisationen, Identitätsmanagement und Crowdfunding.
Ethereum ist ein verteiltes System, dessen Teilnehmer (Ethereum Accounts oder Contracts) das Ethereum-eigene Peer-to-Peer-Netzwerk nutzen, um Daten ohne einen zentralen Server auszutauschen. Alle Teilnehmer arbeiten mit einer gemeinsamen Datenbasis, der Ethereum-Blockchain. Um teilzunehmen, bedarf es eines Ethereum-Clients, der sich vor der Verwendung mit dem Netzwerk synchronisiert, also jede seit der letzten Synchronisation in der Blockchain dokumentierte Transaktion herunterlädt und überprüft. Für die initiale Synchronisation gibt es bei einigen Clients einen Schnellmodus, bei dem nicht die komplette Blockchain heruntergeladen werden muss. Als Wallets dienen Ethereum Wallet, Mist, MyEtherWallet, Parity, sowie Exodus (Multi-Asset Wallet für verschiedene Kryptowährungen).
Erstellt wird Ethereum momentan noch durch einen sogenannten Proof-of-Work-Algorithmus, welcher im Laufe der Entwicklungsphasen jedoch durch einen Proof-of-Stake-Algorithmus ersetzt werden soll.
Ethereum besteht aus einer Reihe von Komponenten bzw. Konzepten, die ineinander verzahnt sind.

Peer to Peer Netzwerk

Die Vorteile von Kryptowährungen ergeben sich zu einem signifikanten Teil aus der dezentralen Peer-to-Peer-Architektur ohne zentraler Instanz und gleichberechtigter Knoten. Dieser Ansatz kommt bei sämtlichen Bausteinen des Systems zur Anwendung, z.B. bei der Datenspeicherung, Datenverifizierung, Datenveröffentlichung bzw. -verbreitung und Datenübertragung.
Zwischen den Knoten (=Bitcoin-Clients) besteht kein Vertrauen und jeder Knoten prüft selbstständig nach dem Bitcoin-Protokoll, ob durchgehende Transaktionen valide sind. Wenn ein neuer Knoten dem Netzwerk beitritt, werden zuerst über DNS-Server, die freiwillig von Teilnehmern betrieben werden, Verbindungen zu anderen Bitcoin-Clients gesucht. Dieser Vorgang wird auch Bootstrapping genannt und findet bei allen P2P-Systemen statt. Durch Routing-Algorithmen werden anschließend Verbindungen zu anderen Knoten aufgebaut. Ein Verlassen des Netzwerkes ist explizit nicht möglich. Knoten, die nicht mehr verbunden sind, werden nach einiger Zeit vom Routing-Algorithmus erkannt und aus der Liste von Knoten entfernt. Die Anzahl eingehender sowie ausgehender Verbindungen von/zu anderen Bitcoin-Knoten kann in den meisten Bitcoin-Clients festgelegt werden. Die Standardanzahl von eingehenden Verbindungen ist auf 8 festgelegt (Bitcoin-Core-Client). Der Durchschnitt von Verbindungen bei Knoten, die auch ausgehende Verbindungen akzeptieren, liegt bei 32. Im Bitcoin-Protokoll ist geregelt, wie die Knoten untereinander Transaktionen und Blöcke austauschen. Transaktionen und Blöcke werden nur weitergeleitet, wenn sie als valide verifiziert wurden. Invalide Transaktionen oder Blöcke werden ignoriert und verworfen.

Arten von Knoten / Nodes, die über TCP/IP im P2P-Netz erreichbar sind

Nodes

Ein Node ist ein Computer, der Teil des Ethereum-Netzwerkes ist. Dieser speichert entweder eine unvollständige (Light Client) oder vollständige (Full Node) Kopie der Blockchain und schreibt diese permanent fort.

Full Node

Full Nodes (oder Full Clients) speichern die gesamte Blockchain lokal und erlauben auf diese Weise die eigenständige Signatur von Transaktionen. Die Clients implementieren das gesamte Bitcoin-Protokoll und führen Aktionen selbstständig aus. Ein Beispiel dafür ist der Bitcoin-Core-Client. Die Setup-/ Downloadzeit sowie die CPU-Auslastung ist signifikant höher als bei Light Weight Nodes.

Light Weight Node

Diese Art von Knoten verwenden Full Nodes als Server, um Transaktionen durchzuführen. Solche Knoten werden z.B. auf mobilen Geräten verwendet, da diese weniger leistungsfähig sind und oft eine geringe Bandbreite aufweisen. Der Nachteil ist hierbei, dass den Servern in gewissen Dingen (z.B. Fehlermeldungen) vertraut werden muss. Die Bitcoins können aber nicht gestohlen werden oder sind in anderer Art und Weise unsicher, da die privaten Schlüssel vom Benutzer des Clients verwaltet wird.

Kryptographie

Zentrale Funktionsweisen von Kryptowährungen beruhen auf kryptographischen Hashfunktionen, der Public-Key-Kryptographie und digitalen Signaturen. Die Sicherheit dieser Verfahren ist mathematisch belegt und beruht auf NP-vollständigen Problemen, die nicht effizient gelöst werden können (z.B. Primfaktorenzerlegung).

Hashfunktionen

Eine Hashfunktion ist eine Einwegfunktion m à H(m), bei der H(m) keinen Rückschluss auf m zulässt. Ein gleicher Wert von m erzeugt immer den gleichen Hashwert. Unterschiedene Werte von m erzeugen praktisch immer unterschiedliche Hashwerte. Die Länge des erzeugten Hashwertes ist dabei durch das eingesetzte Hashverfahren bestimmt und ist unabhängig vom Eingabewert. Bei der Generierung von Bitcoin-Adressen werden die Hashfunktionen SHA-256 (Secure Hashing Algorithm) und RIPEMD-160 verwendet.SHA-256 ist Teil des SHA-2 Standards und gilt allgemein als sicherer Algorithmus. Die Länge des Hashwertes beträgt 256 Bits.

Smart Contracts

Smart Contracts sind Programme, die automatisch ausgeführt werden, sobald eine in dem Contract festgelegte Summe in Ether überwiesen wurde. Damit ist keine (manuelle) Überprüfung eines Zahlungseingangs mehr erforderlich, denn die Überweisung startet direkt die im Programm festgelegte Gegenleistung.
Jede Transaktion wird innerhalb der gesamten Blockchain – also auf allen mit dem Netzwerk verbundenen Geräten – gespeichert. Das dezentrale Konzept der Blockchain prüft die Integrität der gesamten Datenbank permanent.
Die Smart Contracts werden meist in der für Ethereum eigens entwickelten Programmiersprache Solidity geschrieben. Sie werden dann in Bytecode übersetzt und auf der Ethereum Virtual Machine (EVM) ausgeführt. Eine virtuelle Maschine kapselt grundsätzlich eine Client-Umgebung von der Host-Umgebung, also den anderen Anwendungen auf einem Computer, ab.

Die Kryptowährung der Ethereum Blockchain

Ether ist die „Währung“ des Ethereum-Netzwerkes. Das Netzwerk erlaubt es jedoch, beliebige weitere Währungen – so genannte Tokens – zu erzeugen, welche dann für Ether gehandelt werden können.

Decentralized Autonomous Organization DAO

Eine Decentralized Autonomous Organization DAO, (deutsch: dezentrale autonome Organisation) ist eine Organisation, deren Managementstruktur und -regeln digital und unveränderbar durch einen Smart Contract festgeschrieben werden, diese dezentral (hier durch das Ethereum-Netzwerk) ausgeführt werden und daher ohne konventionelle Entscheidungsgremien wie einen Vorstand auskommt.
The DAO ist die bekannteste DAO, die bisher im Ethereum-Blockchain implementiert wurde. Grob zusammengefasst besteht die Aufgabe von The DAO darin, Ether durch Verkauf von Stimmberechtigungsanteilen einzunehmen, ein Entscheidungsgremium über die Verwendung des gesammelten Ethers abzuhalten und das gesammelte Ether zu überweisen. Es handelt sich also im Prinzip um eine autonome und automatisierte Investmentfirma. The DAO wurde im April 2016 in die Blockchain hochgeladen. Die DAO-Token, die zur Stimmabgabe für die in The DAO getroffenen Entscheidungen berechtigen, können auf diversen Kryptobörsen gehandelt werden.
Am 17. Juni 2016 hat ein Unbekannter durch einen Fehler im Smart Contract von The DAO 3,6 Millionen Ether unbrauchbar gemacht. Diese waren zum damaligen Zeitpunkt mehr als 65 Millionen Euro wert. Eine harte Abspaltung (englisch: hard fork), die den Angriff rückgängig macht, war in der Community sehr umstritten, wurde dann aber in einer Abstimmung beschlossen. Durch diese harte Abspaltung wurden der angreifenden DAO die Ether entzogen; daraus entstanden zwei Blockchains, von denen die ursprüngliche als Ethereum Classic (ETC) weitergeführt wird.

ProtecTHOR als ERC 20 Token

Die Smart Contracts als wesentliches Element der ETH-Blockchain, bieten die Möglichkeit Token zu erstellen.

Ein Smart Contract funktioniert nach einer einfachen "Wenn-Dann" Regel. Diese legt fest welche Aktivität ausgeführt wird, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. Über Smart Contracts ist es ebenso möglich Token zu erstellen, welche nichts anderes als Smart Contracts sind.

Sie legen beispielsweise fest, wie eine Transaktion abläuft und sorgen dafür, dass die Guthaben der einzelnen Wallets gespeichert werden.
Der ProtecTHOR ist ein ERC 20 Token. ERC-20 ist ein Standardprotokoll, der die Regeln und die Funktionsweise eines Tokens auf der Ethereum Blockchain vorgibt. Der ProtecTHOR-Token läuft auf der Ethereum-Blockchain und ist ein Smart Contract.
Der Token-Standard besteht aus insgesamt 6 Funktionen und 2 Ereignissen. Er wurde geschaffen, um die Interoperabilität zwischen Anwendungen, Austauschknoten und Schnittstellen zu ermöglichen. Die Funktionen beschreiben, wie Token übertragen und wie auf Token bezogene Daten zugegriffen werden kann. Die Ereignisse hingegen enthalten Formatierungs-Richtlinien für Übertragungen und Genehmigungen.

Die Vorteile des ERC-20 Token System im Überblick
  • Einheitliche und schnelle Transaktionen
  • Effizientere Transaktionsbestätigungen
  • Reduziert das Risiko des Vertragsbruchs
  • Die in ERC-20 implementierte Funktion hilft dem Web-Client, effizienter und schneller mit anderen Token und der Blockchain zu interagieren
Das ProtecTHOR Netzwerk

Der ProtecTHOR-Token ist eine Kombination aus einer sich immer weiter ausdehnenden Kryptowährungs-Infrastruktur und der breit gefächerten Realwirtschaft. Der ProtecTHOR-Token soll als Brücke zwischen Kyptowährungen und der bestehenden Wirtschaft dienen.

Insgesamt ist der Coin auf 1 Milliarde Tokens limitiert und mit Smart Contracts gesichert, so dass keine weiteren Tokens nach- und reproduziert werden können. Um eine breite Nutzung des Tokens zu ermöglichen, benötigt man ein Öko-system, welches flexibel genug ist, um die nachfolgenden Anforderungen zu erfüllen.

  • Option als Zahlungsmittel mit weltweitem Zahlungsnetzwerk
  • Gegenwert in der Realwirtschaft
  • Einfache Funktionsweise
  • Autonomes Ökosystem

Mit dem ProtecTHOR-Token wird es möglich sein, unterschiedliche Services und Dienstleistungen von uns und unseren Partner-Firmen zu nutzen.

Im Laufe der Zeit werden wir den Nutzen des ProtecTHOR-Token immer weiter erweitern, um das ProtecTHOR-Ökosystem so diversifiziert wie möglich zu gestalten.

Die Dienstleistungen werden u.a. nachfolgende Möglichkeiten umfassen.

  • Krypto-Mining und -Tradingmodule
  • Exchange
  • Einbindung in ein PoS-Bezahlsystem mit weltweiten Bezahlmöglichkeiten ( je nach Verfügbarkeit von Händlerterminals)
  • Erwerb von Sachwerten wie z.B. Immobilien & Bauprojekten
  • Start-Up’s mit rentablen Aussichten und erweiterbaren Beteiligungs-Möglichkeiten
  • Klassische Unternehmensbeteiligungen
  • Bergbau in Mazedonien
  • Erneuerbare Energien
  • Online-Akademie
  • Soziale Projekte

Damit das Unternehmen und der Token gemeinsam wachsen können, erhält der Token vor dem Börsengang einen definierten internen Wert.
Dies wird mit verschiedenen Investments in unterschiedlichsten Branchen, innerhalb der Realwirtschaft erfolgen und der daraus resultierende Gegenwert gleichmäßig auf die Anzahl der ProtecTHOR-Token verteilt.
Die durch den Token-Verkauf realisierten Gelder, werden strategisch in die zum Zeitpunkt aussichtsreichsten Projekte aufgeteilt und reinvestiert.

Geplante Investment Verteilung

Das im zur Verfügung stehende Kapital wird mit einer Anlagestrategie in diversifizierte Bauprojekte, Ausbau des Infrastruktur-Netzes sowie erneuerbarer Energiegewinnung und Bergbauprojekten angelegt. Der Startschuss dafür fällt in Montenegro, einem aufblühenden EU-Beitrittskandidaten.

Die Verteilung in Prozent ist vorläufig, die zum jeweiligen Zeitpunkt bestehenden Investment-Szenarien werden genau analysiert, und in weiterer Folge, wird je nach Marktlage individuell reagiert und investiert.

  • 20% werden als „Barreserve“ in FIAT Währungen oder Stable Coins im Unternehmen gehalten um fortlaufend Liquidität für Händleranbindungen zu gewährleisten.
  • 19% werden in ausgewählte Immobilien Projekte in Montenegro* investiert. *EU Beitritts-Kandidat mit einem durchschnittlichen jährlichen Wirtschaftswachstum von ca. 8%.
  • 19% werden zum Kauf von Wasserkraftwerken und Produktion erneuerbarer Energie wie z.B. Windkraft und Solarenergie verwendet.
  • 10% werden in Mining-Geräte investiert, welche wiederum an die Wasserkraftwerke angekoppelt werden, damit wird der bestmöglichste und effektivste ROI (Return on Investment) erzielt.
  • 20% werden in Firmen-Beteiligungen und ausgewählte ICO´s investiert.
  • 10% werden an das Management und für laufende Kosten gemäß Mittelverwendungsplan verwendet.
  • 2% werden vom Unternehmen in Soziale Projekte investiert.

Bestehende und geplante Utilities/ Produkte in der Übersicht

Alle Produkte, die im Bereich der Digitalisierung erstellt werden, können von jedem ProtecTHOR-Token Holder im BackOffice genutzt werden.

  • Eines unserer Produkte im BackOffice besteht aus einer Exchange, die von jedem ProtecTHOR-Token Holder genutzt werden kann.
  • Ein weiteres Produkt ist ein PoS-System mit welchen man für Offline Händler eine Einbindung von Payment Options für Bitcoin/Ethereum/PTX ermöglicht.
  • Ein weiteres Produkt besteht aus einer eigenen Debit- Kreditkarte, welche über das BackOffice geladen werden kann.
  • Ein weiteres Produkt besteht aus dem Container Mining Konzept welches in Kooperation mit der Avintex GmbH in Österreich umgesetzt wurde, somit hat jeder Kunde die Möglichkeit unabhängig in Mining Hardware zu Investieren.
  • Ein weiteres Produkt der Avintex GmbH besteht aus einem selbstprogrammierten Trading System welches den gesamten Kryptowährungs Markt abdeckt.
  • Das letzte Produkt beinhaltet eine kostenlose Blockchain Akademie, welche dem ProtecTHOR-Token Holder ermöglicht umfangreiches Wissen über den Krypto-Markt zu erhalten.

FAQ Utilities/ Produkte ProtecTHOR-Token

Mining

Mining ist der Prozess, Transaktionen zu verifizieren und in Blöcke zusammenzufassen. Dieser Prozess benötigt hohe Rechenleistung. Die Verifizierung hingegen ist leicht möglich. Um Teilnehmer zu motivieren, an diesem Prozess teilzunehmen, wird dem Knoten, der als erstes die Aufgabe löst, ein gewisser Betrag von Bitcoins gutgeschrieben (Coinbase-Transaktion). Diese Gutschrift ist die erste Transaktion des neuen Blocks. Die Schwierigkeit der Aufgabe und deren Verifikation kann mit einem Kreuzworträtsel oder einer Sudoku-Aufgabe verglichen werden. Es ist viel Aufwand notwendig, um es zu lösen, aber relativ einfach, die Lösung zu verifizieren.
Die zweite Motivation, den Mining-Prozess zu unterstützen, sind die Transaktionsgebühren aus den enthaltenen Transaktionen, die nach erfolgreicher Berechnung des Blocks dem Miner ebenfalls gutgeschrieben werden.

Container Mining

Durch das Container Mining Konzept, ermöglichen wir unseren Kunden selbst Mining Hardware zu erwerben und diese in unseren Mining Containern unterzubringen. Bei einem durchgehenden Mining-Betrieb ist Heißluft die sich staut unvermeidlich, die rund 150 Riggs und über 1000 Grafikkarten müssen also dementsprechend gekühlt werden.
Die hierfür entwickelte Lüftungsanlage setzt sich aus zwei Ventilatoren, die für Zu- und Abluft sorgen, zusammen. Somit sorgt diese für ununterbrochene Luft-Zirkulation, um die optimalen Temperaturbedingungen für das Mining zu simulieren. Die Container sind 70 cm vom Boden abgekoppelt um sicher zu gehen, dass bei möglichen Überflutungen die Mining Hardware in Sicherheit ist und keine Wasserschäden entstehen. Außerdem sind die Container mit einen individuellen Überwachungs- sowie Kontrollsystem ausgestattet um den durchgehenden Betrieb garantieren zu können.
Durch die Anschaffung von Photovoltaik-Anlagen und Wasserkraftwerken, können wir einen besonders günstigen Strompreis beziehen und damit das Mining auch zum rentabelsten Marktpreis anbieten. Somit ist es uns möglich, den Kunden einen realistischen und möglichst schnellen ROI (Return on Invest) zu bieten. 50% der Gewinne die durch den Verkauf der Mining Hardware, sowie Anschaffung unserer eigenen Mining-Hardware entstehen, werden dazu verwendet um im Markt PTX zurück zu kaufen und das Angebot zu reduzieren.

Trading

Einführung-Strategie

Mit dem PTX Token kann man unter anderem ein Trading Paket erwerben. Die Trading-Strategie wurde über Jahre, gemeinsam mit erfahrenen Köpfen der Wall Street erstellt und optimiert. Die Grundlagen dieser Strategie, wurden aus dem Forex-Future Markt übernommen. Diese ermöglicht uns Market “Tops“ und „Bottoms“ erfolgreich zu identifizieren und die Strategie dementsprechend auszurichten. Der Markt ist oft hoch volatil, denn die Kurse verhalten sich keineswegs rational, dies ist unseren Tradern natürlich bewusst. Durch fundamentale technische Analysen, sowie eine Chartanalyse, die alle Einschätzungen und Handelsentscheidungen umfasst, kann man den möglichen Kursverlauf jedoch mit bestimmter Genauigkeit vorhersagen.
Neben der technischen Analyse werden alle Trading-Signale die wir an unsere Kunden weitergeben, durch das Orderbuch (zentrales Auftragsbuch einer Börse, wo alle Aufträge gespeichert, auf ihre Durchführbarkeit überprüft und schließlich ausgeführt werden, im Orderbuch ist die aktuelle Auftragslage ersichtlich) bestätigt und gefiltert, um die Trefferquote zu optimieren. So ist es ersichtlich, wenn besonders große Order-Aufträge in den Markt kommen, die den Markt im Nachhinein stark beeinflussen könnten. Insgesamt haben wir knapp 1000% in den ersten drei Test-Monaten erwirtschaftet und sind stets bemüht, immer besser und genauer zu werden. Eines unserer Anwendungsprogramme ist das „Ninja-Trader“ Tool, welches uns bei der Datenverarbeitung unterstützt und weitestgehend ermöglicht, treffsichere Signale zu generieren. Uns ist bewusst, dass die Hacking Angriffe vor allem in der Krypto-Branche immer stärker zunehmen, ständig verschwinden Coins und Börsen werden „gehackt“, wobei öfter auch die Unternehmen selbst dahinter stecken. Um das zu vermeiden, ist es uns ganz wichtig nie das Geld des Kunden direkt auf unseren Konten zu halten. Der Nutzer loggt sich in sein Trading-BackOffice ein, verbindet die jeweilige Exchange per API-Schnittstelle, mit dem BackOffice und kann somit über das vereinfachte Trading-Interface die Trades, Stopp/ Loss, die Menge und alle weiteren individuell benötigten Funktionen einstellen. Somit hat der User die komplette Kontrolle über sein Geld und entscheidet welche Rechte er dem Physischen Trader oder Bot gewährt und welche nicht. Die API-Schnittstelle erlaubt es dem Trader eine bestimmte Order auszuführen, ohne direkten Zugriff auf das Geld zu haben - ein weiterer Schutzmechanismus für den Kunden.
50% der Gewinne, die durch den Verkauf unserer Signale entstehen, werden benutzt um den ProtecTHOR-Token (PTX) im Markt zurück zu erwerben und dadurch das Angebot zu reduzieren.

Exchange

Die Exchange bietet den sofortigen und sicheren Tausch von FIAT zu Kryptowährungen und umgekehrt. Vorhanden sind bereits die zwei beliebtesten Währungen, Ethereum welches wir auch selber herstellen, sowie Bitcoin. In naher Zukunft sind auch mehrere neue Coins für die Einbindung geplant, wie z.B. Litecoin und Monero. Das Geld wird automatisch umgetauscht und landet auf der eigenen Wallet im BackOffice, welches zusätzlich durch eine 2FA-Authentifizierung geschützt wird.
Hier werden wiederum 50% aller Transaktionsgebühren dazu verwendet um im Markt PTX zurück zu kaufen und diese zu „verbrennen/burnen“, um damit das Angebot zusätzlich zu reduzieren und den Wert des PTX weiter zu steigern.

Wallet System

Um das kryptografische Ökosystem weiter ausbauen zu können, beschäftigen wir und unsere Partnerfirmen uns damit, ständig neue und autonome Systeme zu entwickeln. Integriert in das BackOffice sind individuell für den Kunden programmierte Wallet Systeme verfügbar, welche für den Aufbewahrungszweck die Private Adress generieren.
Sicherheit steht hier an erster Stelle. Uns ist bewusst, dass in der Krypto-Industrie mehr als oft Hacking Angriffe erfolgen und diese in Zukunft nicht weniger, sondern voraussichtlich immer öfter stattfinden werden. Daher wird nur ein Bruchteil der gesamten Coins, in einem Online Storage System gelagert – der Rest wird auf sogenannten Cold Storage Systemen gelagert.

PoS System

Ein PoS System („Point of Sale“) ist ein bargeldloses Bezahl-System, welches die herkömmlichen Schritte einer Zahlung, wie den Bargeldbezug, das Barzahlen und die Bargeldablieferung der Verkaufsstellen, umgeht und somit den Zahlungsprozess vereinfacht. Das System bietet Käufe und Verkäufe zwischen Händler und Kunden in Kryptowährungen an. Wir betreiben neben dem Wallet-System auch mehrere Nodes (Daten-Knoten) der zur Verfügung gestellten Kryptowährungen.

Bei einer Transaktion kann durch perfekt synchronisierte Nodes festgestellt werden, ob die Zahlung auch wirklich auf der Blockchain angekommen ist. Ist dies der Fall, wird eine Rückmeldung an das Bezahl-Terminal erstattet, dass die Zahlung erfolgreich war.
Der Händler bekommt die Bestätigung, dass der Kunde bezahlt hat und kann ihm die gewünschte Ware aushändigen. Neben den geringen Transaktionskosten und der Sicherheit, die durch die Blockchain generiert wird, zeichnet sich das System besonders mit seiner Schnelligkeit aus.
In Zukunft werden wir auch den ProtecTHOR-Token in dieses Bezahl-System integrieren und diverse Händler anbinden wie z.B. Supermärkte, Hotel-Ketten oder auch Restaurants.

Möglichkeiten der Token-Verteilung (ITO, Direktvertrieb, Airdrop)

Um seinen auf der Blockchain bestehenden Token zu verkaufen, können unterschiedliche Verkaufs-Varianten gewählt werden.

Eine der meistgewählten Formen ist das sogenannte ITO (Initial Token Offering), dies bedeutet, dass die Token, in einem der Öffentlichkeit frei zugänglichen „Token-Sale“ verkauft werden.

Alternativ ist auch der Direkt-Vertrieb der Token eine Möglichkeit, dieser erfolgt über Affiliate-Marketing oder über Online-Marketing mittels Sozialer Medien.

Beide Varianten beinhalten unterschiedliche Vor- und Nachteile um für einen Investor attraktiv zu sein.

Bei einem ITO gibt es verschiedene Kauf-Phasen wobei in 80% der Fälle für frühe Investoren die Tokens zu einem niedrigeren Preis erworben werden können, als in der Spätphase der ITO.

Bei einem Direktvertrieb der Tokens fallen in den meisten Fällen für den zusätzliche Kosten in Form von Affiliate Vergütungen für Vermittler und deren Arbeitsaufwand an.

Durch Mehrarbeit geleistete Beiträge zur erfolgreichen Integration des ProtecTHOR-Ökosystems haben zusätzlich Anspruch auf anteilige Gewinne. Ein wertvolles Netzwerk, mit einem funktionierenden Kryptowährungs-Ökosystem und einer stark ausgeprägten Community, verursacht Akzeptanz und enormes Wachstumspotenzial.

Eine weitere Variante der Token Verteilung ist der „Airdrop“, mit diesem wird zusätzlich eine breite Masse angesprochen und entsprechend mit Tokens, für noch zu definierende verrichtete Arbeit entlohnt (z.B. Erklärungsvideos, Weiterempfehlung, Übersetzungen, Marketing und Medien-Aufmerksamkeit in den Sozialen Medien wie Telegram, Twitter usw.)

ProtecTHOR TECHNICAL SPECIFICATIONS

Stückzahl limitiert auf 1,000,000.00 PTX Token

Aufteilung:

Das Management hält 15% der PTX Token

12% Weiterentwicklung des Token, Airdrop, Bounty, Entwickler sowie dem POS-System

73% der PTX-Token werden für den Markt freigegeben.


Die PTX-Token werden in 5 Ausgaberunden freigegeben:

  • Bis 15.08.2018 0,05 EUR*
  • Bis 31.10.2018 0,05 EUR gestaffelt bis 0.15 EUR*
  • Bis 31.12.2018 0,10 EUR gestaffelt bis 0.20 EUR*
  • Bis 31.01.2019 0,16 EUR gestaffelt bis 0.26 EUR*
  • Ab 01.03.2019 0,30 EUR gestaffelt bis 0,40 EUR*

*Das vorstehende Angebot ist auf 730,000,000.00 PTX-Token begrenzt, und wenn zum jeweiligen Zeitpunkt der Ausgaberunde noch verfügbar.

PTX Ethereum contract wallet address:
0x5df21c6adb35ec396514bc93d219a2df6a323a92
PTX was created with the following transaction:
0x4ba3916fee53a77d467044c8ecf03946c4e716a3bb442dc38981a65f5d31c9f8
The ProtecTHOR creation transaction was added to the Ethereum Blockchain at block #6164339 (5042 block confirmations).
The following table of technical specifications for ProtecTHOR can be viewed and verified with the Ether Scan tool located here:
https://etherscan.io/token/0x5df21c6adb35ec396514bc93d219a2df6a323a92?a=0x920bf29 0b0326033a111dc639add26509ccc6c78

BLOCKCHAIN PLATFORM: Ethereum
CONTRACT TYPE: ERC-20
TICKER SYMBOL: PTX
COIN NAME IN FULL: ProtecTHOR
IMAGE: (48X48 & 260X260, PNG)
DIVISIBILITY (DECIMAL PLACES): 18
INITIAL ISSUE AMOUNT: 1,000,000,000.00

Roadmap

Quartal 1 / 2018

+ Zusammenstellung des Kernteams . Erstellt.
+ Konzipierung des ProtecTHOR Token. Erstellt.

Quartal 2 / 2018

+ Gründung des Unternehmens. Erstellt.
+ Eintragung in das Handelsregister. Erstellt.

Quartal 3 / 2018

+ Freischaltung der Service- und Akademiepakete. Erstellt.
+ Freischaltung der Matrix. Geplant: 8. August 2018
+ Aktienankauf mit Vorzugsoption an Schweizer Bergbaukonzern
+ Anbindung von Social-Marketing Spezialisten

Quartal 4 / 2018

+ Freischaltung der Academy + Freischaltung der systeminternen Exchange
+ Freischaltung der Master-Debit-Krypto Kreditkarte
+ Einführung Point-of-Sale-System
+ Ankauf Projekt 1
+ Aktienankauf mit Vorzugsoption an Schweizer Bergbaukonzern

Quartal 1 / 2019

+ Freischaltung des Avintex Trading Moduls
+ Aktienankauf mit Vorzugsoption an Schweizer Bergbaukonzern
+ Listing des ProtecTHOR-Token bei CoinmarketCap.com
+ Listing des ProtecTHOR-Token an mehreren Börsen

Quartal 2 / 2019

+ Ankauf Projekt 2
+ Firmierung der PROJECTHOR DOO zur PROJECTHOR AD (Aktiengesellschaft)
+ Aktienankauf mit Vorzugsoption an Schweizer Bergbaukonzern

Quartal 3 / 2019

+ Freischaltung unserer Exchange-Erweiterung
+ Ankauf Projekt 3
+ Aktienankauf mit Vorzugsoption an Schweizer Bergbaukonzern

FAQ’s Blockchain

Über die Blockchain wird viel geschrieben und gesprochen – oft aber sehr technisch, theoretisch und schwer verständlich. Wir wollen versuchen, Ihnen die Blockchain und die Möglichkeiten von Kryptowährungen in unserer Akademie so einfach wie möglich zu erklären. Wir lassen der Einfachheit halber dazu alles weg, was nicht unbedingt sein muss und nur Verwirrung stiftet.

Was ist überhaupt eine Blockchain?

Das Wort Blockchain kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt schlicht Block-Kette. Die Blockchain ist zuvorderst eine Datenbank, also ein Stück Software, in dem Daten gespeichert werden. Den Anfang machte der „Schöpfungsblock“, alle weiteren Blöcke werden erst überprüft und dann chronologisch hinten angehängt.

Wer hat die Blockchain erfunden?

Das Konzept hat sich ein Herr mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto (vielleicht heißt er in Wirklichkeit John Doe, vielleicht auch nicht) für eine virtuelle Währung mit dem Namen Bitcoin ausgedacht. Satoshi brauchte so etwas wie ein gemeinsames und öffentliches Kassenbuch für alle Nutzer des Internets. Ungefähr wie eine riesige Excel-Datei, in der man aber nur neue Einträge hinzufügen und keine älteren löschen oder ändern kann.

Ist denn die Blockchain nicht dasselbe wie Bitcoin?

Die Blockchain als theoretischer wie auch technischer Unterbau ist viel mehr als Bitcoin oder andere, ähnliche „Kryptowährungen“. Bitcoin verhält sich zur Blockchain wie das World Wide Web zum Internet – eine konkrete Anwendung versus die gesamte Plattform.

Was ist an der Blockchain so besonders?

Erstens ist die Blockchain eine verteilte Datenbank. Sie liegt nicht auf irgendwelchen Servern, sondern jeder Nutzer hat eine eigene und vollständige Kopie. Zweitens ist die Blockchain fälschungssicher: Jeder neue Block ist verbunden mit dem vorhergehenden Block und enthält die Historie in Form von dessen Prüfsumme (eine Art Quersumme). Zusätzlich enthält jeder Block auch noch die Prüfsumme der gesamten Kette. Damit ist die Reihenfolge der Blöcke eindeutig. Drittens werden alle Daten verschlüsselt gespeichert. Zusammen verhindert das (effektiv) Korruption und Manipulation. Das gesamte Netz legitimiert sich gegenseitig und wird seine eigene „Source of Truth“.

Was kann man eigentlich mit der Blockchain machen?

In einer Blockchain gespeicherte Transaktionen oder Informationen sind aus Prinzip echt und unveränderlich und brauchen deswegen niemanden mehr, der sie verwaltet oder beglaubigt.
Die Blockchain macht damit Geschäftsmodelle ohne Mittelsmänner möglich, zum Beispiel Wertpapierhandel ohne Banken oder Hauskäufe ohne Notar. „Smart Contracts“ mit einprogrammierten Regeln und Funktionen könnten herkömmliche Verträge auf Papier ersetzen, Musiker und andere Künstler ihre digitalen Rechte differenziert verwerten. Ziel ist grundsätzlich, die handelnden Personen in den Mittelpunkt zu stellen und zwischen ihnen eine sogenannte Peer-to-Peer-Kommunikation zu ermöglichen.

Und was bedeutet das jetzt in der Praxis?

Besonders großes Verwerfungspotenzial hat Blockchain-Technologie für die Finanzbranche. Entsprechend hektisch wird dort auch bereits an dem Thema geforscht (man möchte natürlich nicht den Zug verpassen und schlagartig überflüssig sein). Insgesamt verspricht die Blockchain, dass Finanzdienstleistungen schneller und günstiger werden.
Nicht bloß für die Kunden – auch die Banken bräuchten keine eigene zentrale und teure IT-Infrastruktur mehr vorzuhalten.

Durch die Blockchain lassen sich ganze Prozesse verifizieren und absichern. Das kann am Ende auch Auswirkungen auf die Übermittlung von Nachrichten haben – Absender und Empfänger wären eindeutig authentifiziert.
Wichtig ist, dass wir diese Technik im Blick haben. Als einer der First Mover in dem Markt können hier signifikante Möglichkeiten entstehen. In vielen Bereichen ist die Entwicklung noch komplett im Anfangsstadium. Griechenland und weitere Staaten überlegen z.B. ihre Kataster mit einer Blockchain zu realisieren. In fernerer Zukunft finden vielleicht auch irgendwo auf der Welt Wahlen statt, bei denen dank Blockchain kein Betrug mehr möglich ist.

BITTE LESEN SIE SICH – BEVOR SIE SICH FÜR DEN ERWERB VON PROTECTHOR-TOKEN ENTSCHEIDEN – DIESES WHITEPAPER, INSBESONDERE DIE NACHFOLGENDEN WICHTIGEN HINWEISE EINSCHLIESSLICH DER WEITEREN RISIKOHINWEISE AUFMERKSAM DURCH. SOLLTEN SIE FRAGEN ZU DER PROJECTHOR DOO (DIE „GESELLSCHAFT“), DEREN GESCHÄFTSVORHABEN, DEN PROTECTHOR-TOKEN ODER ZU ANDEREN UMSTÄNDEN IN DIESEM ZUSAMMENHANG HABEN, LASSEN SIE SICH VON EINEM KOMPETENTEN WIRTSCHAFTS-, RECHTS-, STEUER- ODER SONSTIGEN BERATER BERATEN. BEI ZWEIFELN ODER VEBLEIBENDEN UMSTÄNDEN, DIE SIE NICHT VERSTEHEN, SOLLTEN SIE VON EINEM ERWERB ABSTAND NEHMEN.

Kein Prospekt und kein Angebot zum Erwerb eines Wertpapiers oder Finanzinstruments

Die geplanten ProtectTHOR-Token sind als reine Utility-Token konzipiert und sollen daher ihrer Struktur nach keine Wertpapiere oder Finanzinstrumente darstellen. Dieses Whitepaper stellt daher keinen Prospekt oder kein Angebotsdokument für Wertpapiere oder Finanzinstrumente dar und ist auch nicht dazu gedacht, einen Prospekt oder ein Angebotsdokument für Wertpapiere oder Finanzinstrumente in jeglicher Jurisdiktion darzustellen. Das Whitepaper dient lediglich der Projektbeschreibung, stellt aber weder ein Angebot zum Erwerb noch die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Erwerb der geplanten ProtectTHOR-Token dar. Insofern stellt dieses Whitepaper auch keine Anlageempfehlung zum Erwerb der geplanten ProtectTHOR-Token oder zur Deinvestition von anderen Wertpapieren, Finanzinstrumenten oder sonstigen Vermögenswerten dar.

Keine behördliche Prüfung oder Freigabe

Dieses Whitepaper wurde von keiner Behörde geprüft oder freigegeben. Es wurde auch keiner Behörde zur Prüfung oder Freigabe vorgelegt. Für den Inhalt dieses Whitepapers gibt es keine ausdrücklichen gesetzlichen Vorgaben, die Struktur des Whitepapers und die Angaben hierin basieren ausschließlich auf den Entscheidungen der Geschäftsführung der Gesellschaft.
Begründung einer Rechtsbeziehung ausschließlich auf Grund gesonderter Verträge, Dokumente bzw. Bedingungen
Jegliche Rechtsbeziehungen zwischen einem Erwerber der geplanten ProtectTHOR-Token und der Gesellschaft werden nicht durch dieses Whitepaper begründet, sondern durch gesonderte Verträge, Dokumente bzw. Bedingungen, in denen die Rechte und Pflichten eines Erwerbers und der Gesellschaft geregelt sind. Insoweit gehen im Fall von etwaigen Unklarheiten in der Darstellung in diesem Whitepaper die Regelungen der genannten Verträge, Dokumente bzw. Bedingungen der Darstellung in diesem Whitepaper vor.

Ausgeschlossene Erwerber

Der Token Sale(einschließlich jeglichen Pre-Sales) richtet sich nicht an Erwerber, die ihren Wohnsitz, ihren steuerlichen Sitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem Land haben oder den Erwerb der Token von einem oder über ein Land initiieren, in dem der Verkauf oder der Erwerb von Kryptowährungen untersagt oder nur unter bestimmten Bedingungen (wie z.B. einer behördlichen Erlaubnis), zugelassen ist, die von der Financial Action Task Force (FATF) im Hinblick auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung als Hoch-Risiko-Länder bzw. Länder unter Beobachtung eingestuft wurden oder gegen die insbesondere durch die Vereinigten Staaten von Amerika oder der EU Embargos oder Sanktionen verhängt wurden („ausgeschlossene Dritte“). Zu diesen Ländern zählen insbesondere die Demokratische Volksrepublik Korea, Äthiopien, Iran, Irak, Sri Lanka, Syrien, Trinidad und Tobago, Tunesien, Vanuatu und der Jemen, aber auch die- Volksrepublik China, Singapur und Kuba („ausgeschlossene Länder“).
Ebenso gibt es Einschränkungen für Staatsbürger der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese dürfen nur dann an einem Token Sale teilnehmen, wenn sie den Nachweis erbringen ein sogenannter Accredited Private Investor zu sein, wie in Regel 501 der Regulation D definiert, die gemäß dem Securities Act von 1933 erlassen wurde. Für den Nachweis genügt es, das im KYC-Prozess zur Verfügung gestellte Formular namens ACCREDITED INVESTOR CERTIFICATION wahrheitsgemäß auszufüllen, zu unterschreiben und anschließend vom eigenen Steuerberater die gemachten Angaben bestätigen zu lassen.

Weiterführende Informationen zum Thema Accredited Private Investor sind über den folgenden Link zu finden: https://www.sec.gov/files/ib_accreditedinvestors.pdf.

Sollte sich während des KYC-Prozesses herausstellen, dass ein interessierter Teilnehmer aufgrund von zuvor falsch gemachten Angaben oder aufgrund seiner Staatsbürgerschaft oder sonstiger Unstimmigkeiten den KYC-Prozess nicht erfolgreich abschließen kann, wird ihm die Teilnahme am Token Sale verweigert. Im Falle der Verweigerung wird die geleistete Zahlung der Investitionssumme rückabgewickelt und der abgewiesene Teilnehmer hat die Kosten der Rückabwicklung in voller Höhe selbst zu tragen.

Dieses Whitepaper darf nicht – weder ganz noch in Teilen – reproduziert werden, egal auf welche Weise, und nicht an Dritte ohne diese erforderlichen Hinweise und ohne die Weiteren Risikohinweise weitergegeben werden. Dieses Whitepaper darf ebenfalls weder ganz noch in Teilen an ausgeschlossene Dritte weitergegeben werden, egal auf welche Weise.

Hohes Verlustrisiko

Der Erwerb von ProtectTHOR-Token ist mit erheblichen Risiken verbunden. Ein Erwerber sollte daher nicht einen wesentlichen Teil seines Vermögens für den Erwerb von ProtectTHOR-Token verwenden und einen Totalverlust des von aufgewendeten Geldes wirtschaftlich verkraften können. Erwerber sollten zudem bereits Erfahrungen mit Kryptowährungen von jungen Unternehmen gesammelt haben, die wirtschaftlichen sowie die technischen Wirkungszusammenhänge der unternehmerischen Tätigkeit der Gesellschaft und der ProtectTHOR-Token nachvollziehen sowie deren Auswirkungen auf den Wert der geplantem ProtectTHOR-Token einschätzen können. Sollte ein Erwerber nicht über einschlägige Erfahrungen verfügen, begründet dies gleichwohl keine gesteigerten Aufklärungspflichten der Gesellschaft.

Darlehensfinanzierung nicht empfehlenswert

Es wird dringend davon abgeraten, den Erwerb von ProtectTHOR-Token über ein Darlehen zu finanzieren. Denn die Verpflichtungen zur Leistung von Zins und Tilgung bleiben bestehen, selbst wenn erworbene ProtectTHOR-Token wertlos werden sollten. Selbst eine Privatinsolvenz des Erwerbers wäre in einem solchen Fall nicht ausgeschlossen.

Whitepaper ersetzt nicht die kompetente Beratung

Die Erwerber werden darauf hingewiesen, dass dieses Whitepaper lediglich einen Überblick über die geplante Investitions- und Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und die geplanten ProtectTHOR-Token gibt. Das Whitepaper kann aber keine Wirtschafts-, Rechts-, Steuer- oder sonstige Beratung ersetzen. Jeder Erwerber sollte daher vor dem Erwerb die damit einhergehenden Möglichkeiten und Risiken eigenverantwortlich und ggf. unter Zuhilfenahme von externen Beratern prüfen. Insbesondere wird empfohlen, sich im Hin- blick auf die rechtlichen, aufsichtsrechtlichen sowie steuerrechtlichen Folgen eines Erwerbs beraten zu lassen.
Die Gesellschaft übernimmt keine Haftung für die von den Erwerbern mit dem Erwerb von ProtectTHOR-Token angestrebten persönlichen wirtschaftlichen Ziele.

Kalkulationen, Prognosen und zukunftsgerichtete Aussagen

Sämtliche in diesem Whitepaper dargestellten Kalkulationen bzw. Prognosen basieren im Wesentlichen auf den Erfahrungen oder Einschätzungen der Geschäftsführung der Gesellschaft. Insoweit enthält dieses Whitepaper auch zukunftsgerichtete Aussagen – insbesondere subjektive Zielvorstellungen zur künftigen Geschäftsentwicklung der Gesellschaft, die jedoch mit Unsicherheiten und Risiken verbunden sind. Diese Aussagen geben die gegenwärtigen Einschätzungen und Erwartungen der Gesellschaft im Hinblick auf zukünftige Ereignisse wieder. Diese Einschätzungen und Erwartungen können Wahrnehmungs- oder Beurteilungsfehler beinhalten und sich somit als unzutreffend erweisen. Die Kalkulationen wurden mit Sorgfalt und mit kaufmännischer Vorsicht erstellt. Gleichwohl lässt sich nicht ausschließen, dass Ereignisse oder Entwicklungen, die in den Kalkulationen bzw. Prognosen nicht berücksichtigt wurden, zu erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse der Gesellschaft und damit ggf. auch Wertverschlechterungen der geplanten ProtectTHOR-Token von den Kalkulationen bzw. Prognosen führen.
Es kann daher nicht zugesichert werden, dass die in diesem Whitepaper beschriebenen Entwicklungen und Ergebnisse auch tatsächlich erreicht werden. Der Erwerber trägt das Risiko von abweichenden Entwicklungen und Ergebnissen.

Weitere Risikohinweise

Regulatorische und andere Risiken

Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Ausgabe durch die Gesellschaft, der Erwerb des geplanten ProtectTHOR-Token und die Bezahlung von Leistungen der Gesellschaft mit dem geplanten ProtectTHOR-Token (reiner Utility-Token) – jeweils durch nicht ausgeschlossene Dritte – keiner gesonderten Regulierung unterliegen. Allerdings sind die regulatorischen und ganz allgemein die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen, Blockchain- und Distributed Ledger Technologien, Smart Contracts sowie deren Anwendungen national wie international bei weitem nicht ausgereift und sicher. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass aufgrund nationaler oder internationaler behördlicher oder gesetzlicher Maßnahmen oder aufgrund von Rechtsprechung die Ausgabe, der Erwerb, die Verwaltung (einschließlich des Handels) oder die Bezahlung von Produkten oder Dienstleistungen mit Kryptowährungen ganz oder teilweise untersagt oder nur unter Auflagen möglich sein wird. Dies kann zu erheblichen negativen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft (z.B. im Fall der behördlich oder gesetzlich angeordneten Rückabwicklung ausgegebener ProtectTHOR-Token oder Einstellung des Geschäftsbetriebs) sowie den Nutzen oder den Wert des geplanten ProtectTHOR-Token bis hin zur Insolvenz der Gesellschaft oder der vollständigen Nutz- oder Wertlosigkeit des geplanten ProtectTHOR-Token führen.
Gleichermaßen ist nicht ausgeschlossen, dass es Unternehmen, die als Dritte die Möglichkeit des Handels von Kryptowährungen wie dem geplanten ProtectTHOR-Token bereitstellen, untersagt wird, ohne eine entsprechende behördliche Erlaubnis den von ihnen betriebenen Handelsplatz weiter zu unterhalten, so dass es ggf. keine Handelsplätze gibt, über die man den geplanten ProtectTHOR-Token in andere Kryptowährungen oder FIAT-Währungen (also gesetzliche nationale Zahlungsmittel wie Euro) umtauschen kann. Auch dies könnte zur Folge haben, dass ausgegebene ProtectTHOR-Token für ihre Erwerber nutz- bzw. wertlos werden.

Ausschluss der Rückzahlung

Als reiner Utility-Token ist eine Rückzahlung der Erwerbspreise für ausgegebene ProtectTHOR-Token gegen die Rücknahme ausgegebener ProtectTHOR-Token ausgeschlossen. Erwerber der geplanten ProtectTHOR-Token müssen daher berücksichtigen, dass das von ihnen eingesetzte Geld zum Erwerb von ProtectTHOR-Token in diesen gebunden ist und allenfalls über Handelssysteme von Dritten, soweit diese verfügbar sind, wieder in FIAT-Währungen gewechselt werden kann. Soweit sich kein Dritter findet, der bereit ist, erworbene ProtectTHOR-Token gegen FIAT-Währungen zu wechseln, besteht das Risiko für einen Erwerber, dass die erworbenen ProtectTHOR-Token für ihn nutz- oder wertlos sind.

Handelbarkeit und Wertschwankungen der ProtectTHOR-Token

Eine Handelbarkeit der geplanten ProtectTHOR-Token kann nicht zugesagt werden. Obwohl die Gesellschaft anstrebt, die geplanten ProtectTHOR-Token bei einem oder mehreren Handelssystemen zum Handel listen zu lassen, ist nicht ausgeschlossen, dass es der Gesellschaft nicht gelingt, einen oder mehrere entsprechende Handelssysteme zu finden, die bereit oder in der Lage sind, den geplanten ProtectTHOR-Token zum Handel zu listen. Selbst wenn es gelingt, den geplanten ProtectTHOR-Token zum Handel an einem oder mehreren Handelsplätzen listen zu lassen, ist es nicht ausgeschlossen, dass ein Handel mangels Käufer- oder Verkäuferinteressen nicht stattfindet.
Selbst wenn und soweit es gelingt, die geplanten ProtectTHOR-Token an einem oder meh- reren Handelssystemen zum Handel listen zu lassen, muss damit gerechnet werden, dass der festgestellte Kurs und damit der Wert erworbener ProtectTHOR-Token ganz erheblichen, auch kurzfristigen Schwankungen unterliegt. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass sich Kurse bzw. Werte der geplanten ProtectTHOR-Token an verschiedenen Handelssystemen ganz unterschiedlich entwickeln. Die Wertentwicklung der geplanten ProtectTHOR-Token an Handelssystemen kann durch die Wertentwicklung anderer Kryptowährungen, wie z.B. Bitcoin oder Ether, massiv beeinflusst werden, selbst wenn das operative Geschäft der Gesellschaft keinerlei Grund oder Ansatzpunkt für etwaige Wertveränderungen liefert.
Die Gesellschaft steht nicht dafür ein, dass Handelssysteme, an denen die geplanten ProtectTHOR-Token zum Handel gelistet werden, eine transparente Preis- bzw. Kursfest- stellung durchführen oder in der Lage sind, etwaigen gesetzlichen oder behördlichen Anforderungen zu entsprechen.
Ein Erwerber muss weiter berücksichtigen, dass ein Handel erworbener ProtectTHOR-Token voraussichtlich mit Kosten verbunden ist, die der Erwerber zusätzlich aufbringen muss und die Werthaltigkeit erworbener bzw. gehandelter ProtectTHOR-Token weiter belastet.

Abhängigkeit von Computer Infrastruktur

Sowohl das operative Geschäftsmodell der Gesellschaft als auch die Funktionalität der geplanten ProtectTHOR-Token sind in hohem Maße abhängig von dem Vorhandensein und der dauerhaften Verfügbarkeit einer funktionierenden Computer Infrastruktur. Dies gilt insbesondere für die Gesellschaft und deren Ecosystem-Partner zum Betrieb der In- frastruktur, bei Erwerbern der geplanten ProtectTHOR-Token als auch bei den Kunden der Gesellschaft. Jegliche Störungen oder Belastungen einer funktionierenden Computer In- frastruktur (einschließlich Internet mit entsprechenden Kapazitäten) würde den Auf- und Ausbau sowie das operative Geschäft, aber auch die Möglichkeit der Nutzung der geplanten ProtectTHOR-Token belasten bis hin zu dessen Nutz- oder Wertlosigkeit. Bei einer nicht hinreichenden Funktionalität der erforderlichen Infrastruktur könnte sich auch die Abwicklungsgeschwindigkeit von Transaktionen mit dem geplanten ProtectTHOR-Token erheblich verlangsamen und damit die Nutzbarkeit oder die Werthaltigkeit der geplanten ProtectTHOR-Token nachhaltig negativ beeinflussen.

Operative Risiken der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist wie jedes Unternehmen, insbesondere jedes junge Unternehmen wie die Gesellschaft, operativen Risiken ausgesetzt. So kann sich die Entwicklung der geplanten Projekte und Dienstleistungen erheblich verzögern oder sich als ganz oder teilweise unmöglich herausstellen. Es lässt sich ebenso nicht ausschließen, dass es der Gesellschaft nicht gelingt, sich mit den geplanten Projekten oder Dienstleistungen am Markt durchzusetzen. Weiterhin ist nicht auszuschließen, dass es der Gesellschaft nicht gelingt, hinreichende Lizenzen, die für den operativen Geschäftsbetrieb notwendig sind, zu erwerben und aufrecht zu erhalten, gleichermaßen könnten eingeräumte Lizenzen von dritter Seite in Frage gestellt werden, was regelmäßig zu hohen Kosten der Anspruchsabwehr bzw. Rechtsdurchsetzung führen kann. Ebenso können sich erhebliche Belastungen für das operative Geschäft durch Wettbewerber, die Entwicklung neuer Projekte und Techniken oder auch der Regulierung des operativen Geschäftsbetriebs der Gesellschaft national wie international ergeben. Operative Risiken, insbesondere die vorstehend genannten, können zur Insolvenz der Gesellschaft führen. Gleichzeitig können operative Risiken die geplanten ProtectTHOR-Token nachhaltig negativ belasten bis hin zur Nutz- oder Wertlosigkeit.

Mangelnde Finanzierung der Gesellschaft

Die Gesellschaft als junges Unternehmen ist darauf angewiesen, ausreichende Finanzierungsmittel für den Auf- und Ausbau des Geschäftsbetriebs (einschließlich der Unterhaltung einer Infrastruktur zur Nutzung der geplanten ProtectTHOR-Token) zu generieren. Hierfür sind zunächst die Einnahmen aus der Ausgabe der geplanten ProtectTHOR-Token vorgesehen. Sollte es der Gesellschaft nicht gelingen, ausreichende Finanzierungsmittel zu generieren, z.B. im Fall des Misserfolgs des ProtectTHOR-Token ITO oder Direktvertriebs, besteht das Risiko, dass die Gesellschaft ihren Geschäftsbetrieb nicht wie geplant auf- und ausbauen kann und ggf. ihren Geschäftsbetrieb ganz oder teilweise einstellen oder sogar Insolvenz anmelden muss. Eine solche Entwicklung könnte die Nutzbarkeit oder Werthaltigkeit der geplanten ProtectTHOR-Token bis hin zur Nutz- oder Wertlosigkeit nachhaltig negativ beeinflussen.

Technische Risiken

Die geplanten ProtectTHOR-Token sind naturgemäß technikbasiert. Ihre Nutzbarkeit und ihre Werthaltigkeit sind damit wie alle technikbasierten Produkte oder Dienstleistungen zahlreichen technischen Risiken ausgesetzt, die die Gesellschaft nicht ausschließen kann. Hierzu zählen insbesondere Systemfehler, Codeausfälle, Programmierfehler, Hardware- ausfälle, Datenverlust bzw. Datendiebstahl, Hacks bzw. Hackerangriffe oder auch technisch basierte Belastungen der Abwicklungsgeschwindigkeit. Technische Risiken können zu nachhaltigen negativen Auswirkungen der Nutzbarkeit oder Werthaltigkeit der ProtectTHOR-Token bis hin zu deren Nutz- oder Wertlosigkeit führen.

Risiken bei der persönlichen Verwaltung von Token

Wie jede Kryptowährung sind auch die geplanten ProtectTHOR-Token Risiken bei der persönlichen Verwaltung ausgesetzt. Risiken bei der persönlichen Verwaltung sind insbesondere der Ausfall oder der Diebstahl der zur Verwahrung erworbener ProtectTHOR-Token, genutzter Hardware, der Verlust von Zugangskennungen, Benutzernamen, Passwörtern oder Private Keys für den Zugang zu Infrastruktur, mittels der erworbene ProtectTHOR-Token verwahrt werden (z.B. Wallets), so dass nicht mehr über erworbene ProtectTHOR-Token verfügt werden kann und sie somit für den Erwerber verloren sind. Es besteht auch das Risiko, dass falsch initiierte Transaktionen aufgrund der Funktionsweise der Blockchain Technologie nicht mehr rückgängig gemacht werden können und transferierte ProtectTHOR-Token unwiederbringlich verloren sind. Es ist auch zu berücksichtigen, dass aufgrund der für die geplanten ProtectTHOR-Token verwendete Technologie einerseits sowie des nicht bzw. wenig entwickelten Rechtsrahmen andererseits eine Nutzung vererbter ProtectTHOR-Token faktisch nicht möglich ist.

Steuerliche Risiken

Ebenso wie die rechtlichen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen nicht eindeutig und klar sind, ist auch die nationale wie internationale steuerliche Quali- fizierung von Transaktionen mit Kryptowährungen sowohl für die Gesellschaft als auch für Erwerber von Kryptowährungen nicht abschließend geklärt. Es ist daher nicht auszuschließen, dass Transaktionen mit Kryptowährungen sowohl bei der Gesellschaft als auch bei Erwerbern zu steuerlichen Belastungen führen, die das operative Geschäft der Gesellschaft oder die Nutzbarkeit oder Werthaltigkeit erworbener ProtectTHOR-Token bis hin zur Nutz- oder Wertlosigkeit belasten.

Offenlegung persönlicher Daten aufgrund behördlicher Maßnahmen

Erwerber sind verpflichtet, sich vor dem Erwerb der geplanten ProtectTHOR-Token entsprechend den Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung sowie der Steuerhinterziehung identifizieren zu lassen (KYC) und zu diesem Zweck personenbezogene Daten von sich gegenüber der Gesellschaft offenzulegen. Erwerber der geplanten ProtectTHOR-Token müssen damit rechnen, dass die Gesellschaft aufgrund von nationalen oder internationalen behördlichen oder gesetzlichen Maßnahmen veranlasst wird, die erhobenen personenbezogenen Daten gegenüber zuständigen Behörden bei berechtigtem Interesse offenzulegen.

Wechselwirkung von Risiken und Kumulation von Risiken

Jedes der dargestellten Risiken kann schon für sich allein nachhaltige negative Auswirkungen auf die Nutzbarkeit und Werthaltigkeit der geplanten ProtectTHOR-Token haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich mehrere Risiken gleichzeitig realisieren, sich wechselseitig auslösen oder verstärken und sich dadurch die nachhaltigen negativen Auswirkungen noch erhöhen. Sowohl die Verwirklichung einzelner als auch die Verwirklichung kumulierter Risiken kann zur vollständigen Nutz- oder Wertlosigkeit der geplanten ProtectTHOR-Token führen.

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